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Unified Threat Management (UTM) ist ein Begriff, der durch Charles Kolodgy von International Data Corporation (IDC) im Jahr 2004 geprägt wurde. Er wird benutzt, um Netzwerk Firewalls zu beschreiben, die eine Vielzahl von Funktionen, wie einen SPAM E-Mail Filter, einen Anti-Viren Scanner, ein Intrusion Detection (oder Präventions) System (IDS oder IPS) und einen Web-Kontent Filter neben den traditionellen Firewall Funktionalitäten in einer Appliance beinhaltet. Es handelt sich um Applikations-Level Firewalls, die Proxies für jeden eingehenden Netzwerkverkehr benutzen, jedoch typischerweise auch in einem transparenten Modus arbeiten können, um dies zu bewerkstelligen. Sofern dies zu viel Prozessorleistung benötigen würde, kann die höherwertige Applikations-Level Inspektion abgeschaltet werden und die Firewall im viel einfacheren Netzwerk Adressen Übersetzungsmodus (NAT) betrieben werden.
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